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Nachwuchs trifft Erfahrung:Unternehmerinnen machen Schülerinnen fit für die Bewerbung Neue Westfälische | Paderborn (ph). Daran lassen Esra Bozkurt und Lucia Rodrigues keinen Zweifel: „Uns hat diese Aktion auf jeden Fall weitergebracht.“ Zum Beispiel für richtiges Verhalten bei einem Bewerbungsgespräch. „Augen Kontakt halten, fester Händedruck, richtige Körperhaltung – das alles sind wichtige Verhaltensregeln, die man unbedingt beachten sollte“, weiß Lucia jetzt und hat „richtig Mut und Motivation“ mit auf den Weg bekommen für die Berufswahl. Und Esra ist überzeugt: „Durch das Projekt haben wir unsere Samstage sehr sinnvoll genutzt.“
Das Projekt trägt den Namen „Nachwuchs trifft Erfahrung“ und wurde von "MagNetF" ins Leben gerufen – einem Netzwerk von Frauen in Führungspositionen im Kreis Paderborn. „Wir wollen Schülerinnen Orientierung geben bei der Berufswahl und sie fit machen für die Bewerbung, damit sie ihre Chancen später auch wirklich wahrnehmen können“, erläutert Sibylle Petry, die zusammen mit Claudia Wiethaup das Projekt federführend initiiert und durchgeführt hat.Sie haben dabei nichts dem Zufall überlassen. In vier Workshops lernten die Schülerinnen sich zu präsentieren, sie lernten sich selber und ihre Potentiale besser kennen und natürlich das Reden. Bis sie am vergangenen Samstag beim Power-Tag im Spiegelsaal des Schlosses das Gelernte bei simulierten Bewerbungsgesprächen und bei Assessmentübungen anwenden konnten.„Drei Realschulen wurden im Vorfeld angeschrieben, schnell stellte sich heraus, dass das Projekt mit der Realschule Schloß Neuhaus zügig zu realisieren war. Dann haben wir in der Schule nach einem Bewerbungsverfahren 14 Schülerinnen ausgesucht, allesamt aus der Klasse 9“, erläutert Sibylle Petry. Lehrerin Eva Paul, an der Realschule auch für die Berufsorientierung zuständig, sorgte während der gesamten Projektphase für die optimalen Rahmenbedingen – vom Organisieren der Räume bis zu den Elternbriefen. Am Ende des erfolgreichen Projektes bekamen alle 14 Schülerinnen ein Teilnahmezertifikat. Ein ungewöhnliches Projekt mit Perspektive: Schon jetzt steht fest, dass künftig einmal pro Jahr „Nachwuchs auf Erfahrung“ trifft. „Sicher auch weiter im Zusammenspiel mit einzelnen Schulen, vielleicht aber auch mal nach einer offenen Bewerbung über verschiedene Schulformen hinweg“, meint Claudia Wiethaup. |
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