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Direkte Gespräche verdeutlichen Potenzial deutscher Angebote

Jahresbericht 2009 | iMOVE


Auf der Delegationsreise nach Saudi-Arabien und Oman war Markus Kamann nicht zum ersten Mal mit iMOVE unterwegs zu neuen Märkten. Der Geschäftsführer des Bildungsunternehmens gpdm mit 37 Mitarbeitern hat bereits zahlreiche Serviceangebote von iMOVE genutzt, um sein internationales Geschäft auszubauen. Mit seinen Angeboten der technischen Berufsausbildung im Bereich Energieeffizienz und IT-Dienstleistungen ist er außer in Deutschland auch schon in China, Vietnam, der Türkei und der MENA-Region aktiv; Südamerika und Indien sollen folgen.

Vor der Reise in die Golfregion hat Kamann ein interkulturelles Vorbereitungsseminar bei iMOVE besucht. „Dort konnte ich wichtiges Grundlagenwissen erwerben, habe Marktzahlen und Fakten erfahren, die mir bei meiner Strategieentwicklung geholfen haben. Diese Kenntnisse konnte ich auf der Delegationsreise einsetzen und vertiefen.“Noch wichtiger aber war für ihn der unmittelbare Austausch mit Interessenten und potenziellen Kunden vor Ort. „Erst in direkten Gesprächen werden konkrete Interessen, Bedarfe und Möglichkeiten der Zusammenarbeit klar. Im Umgang mit den zahlreichen Kontaktpartnern habe ich ein Gefühl für die Märkte entwickeln können und dafür, welches Potenzial meine Bildungsangebote haben. Ich war überrascht, wie enorm groß die Kooperationsbereitschaft vor Ort ist. “Vor dem Hintergrund der Reformziele im Bildungsbereich und der angestrebten Nationalisierung der Arbeitsmärkte hat sich ein großer Bedarf an Bildungsdienstleistungen entwickelt.

Die Qualifizierung von Frauen spielt dabei eine wachsende Rolle. Auf dieser Grundlage hat Kamann gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland ein Qualifizierungskonzept speziell für diese Zielgruppe entwickelt, das den Namen „FATIMA (Female Apprenticeship Training)“ trägt. Schon das Logo verdeutlicht, dass es sich um ein Angebot handelt, das sich an arabische Mädchen und Frauen richtet. Die Qualifizierungsbereiche reichen von Hauswirtschaft und Ernährung über kaufmännische und Bürotätigkeiten bis zu Handwerksausbildungen. Die einzelnen Ausbildungsgänge und Trainings stehen im Einklang mit dem regionalen Marktbedarf und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Mit seinen deutschen Partnern steht Kamann in den Startlöchern für ein erstes Pilotprojekt. Interessierte Kooperationspartner auf arabischer Seite haben er und seine Kollegen während der Delegationsreise gefunden.

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